Die Plakate sind Versuche von mir,
auf Ereignisse zu reagieren –
im Bewusstsein dass sie immer komplexe Ursachen haben
und schnell eigendynamisch verlaufen.
Auf die Kommentare, dass sie nicht plakativ seien, antworte ich:
„Ich will auf komplizierte Vorgänge nicht simpel reagieren.“
Das nebenstehende Plakat schuf ich nach dem 7. Oktober 2023.
Eine Freundin zeigte mir den Satz von Omri Boehm und eines nachts fiel mir der Fond ein, auf dem er zu lesen sein soll.
Im Frühjahr 2025 ließ ich zum fünften Mal 100 Exemplare drucken.
Frühjahr 2024 · 59 x 42 cm
Frühjahr 2016 · 42 x 59 cm
Eine erste Fassung gestaltete ich 1994 für die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Pankow
zur Spendenwerbung für die bosnische Familie, die im Gemeindehaus wohnte.
Im Herbst 2015 ließ ich es in dieser Farbigkeit drucken.
Die Beratung leisteten Menschen aus der migrantischen Community.
Das Plakat rechts machte ich im Frühjahr 2016, während ich jeden Vormittag am Hamburger Hauptbahnhof daran beteiligt war, ankommende Geflüchtete mit Tee und Backwaren zu versorgen.
2020 · 59 x 42 cm
Das Plakat entstand nach dem Objekt mit Spiegelscherben
für die EinheitsEXPO Potsdam





