Erinnerungsort frühere Grenze

Studie zu einer Konzeption
für den Altmarkkreis Salzwedel

von Martin Hoffmann
und Oliver Müller
Stand Dezember 2010

 

Aufgabenstellung

Es soll ein touristisches Ziel entstehen, das an die ehemalige Grenze erinnert.
Das Vorhaben wird zum integralen Bestandteil des »Grünen Bandes«. es soll »Geschichte« in der »Natur« erlebbar machen.

Es soll kein »Haus« als »Museum« entstehen, sondern eine »Installation« im Gelände.
Diese Installation soll nicht an einem Ort aufgebaut werden, sondern soll transportierbar sein, d.h. im Laufe der Zeit kann der Ort gewechselt werden oder sie kann zu bestimmten Anlässen beitragen.
Für den Aufbau soll keine aufwendige oder gar spezielle Technik benötigt werden.
Die Installation soll unabhängig von einer Stromversorgung sein.
Die Wartung und Instandhaltung soll keiner Fachkräfte bedürfen.

Elemente der Gestaltung

 

1. Der Eingriff in das Gelände

Ein Weg aus Sand auf dem ehemaligen Grenzstreifen

2. Informationen zur ehemaligen Grenze

Geschichte · Absichten · Funktionsweise · Wirkungen in den Regionen und Gesellschaften beiderseits · Abbau der Grenzanlagen
Hierbei sollen auch die Unterschiede in den Erfahrungen, Erinnerungen und Überlieferungen der beiden ehemals getrennten Gesellschaften aufgezeigt werden.

Die Informationen werden in Bauschutt-Containern präsentiert.

3. Die Landmarke im Gelände

Eine Vertikale, die von Weitem sichtbar ist.

4. Annäherungen
Einstimmungen und Ergänzungen zu den Informationen im nahen Umfeld der Installation

5. Touristische Strukturen
Wegleitung in der Umgebung · Zugänge zur Installation · Bewegung innerhalb
Rastmöglichkeiten

6. Medien
Der Erinnerungsort im Internet · in der Presse · in den regionalen und überregionalen
touristischen, kulturellen und pädagogischen Netzwerken

Entstehen soll eine Gelegenheit zum Erleben, Entdecken, Erkennen
und Lernen – kein Ort des Schreckens.